Probleme beim Lernen
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Legasthenie
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Legasthenie

Legasthenie

Der Begriff der Legasthenie stand lange Zeit im Kreuzfeuer der Kritik, nachdem es in den 70er Jahren eine starke Zunahme an Kindern mit Problemen im Lesen und Rechtschreiben gab. Tatsache ist aber, dass es nach wie vor Kinder gibt, die - trotz normaler Intelligenz und ansonsten guten Schulleistungen - nahezu unüberwindbare Probleme im Bereich des Lesens und Rechtschreibens besitzen. Es ist also nicht so einfach zu sagen: Legasthenie gibt es nicht.

Um klarer zu formulieren, was man unter einer Legasthenie verstehen kann, muss zunächst definiert werden, was die Legasthenie von einer Lese- Rechtschreibschwäche unterscheidet.
Vereinfacht formuliert handelt es sich bei Personen mit einer Legasthenie um Menschen mit normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz, die isolierte Probleme im Bereich des Lesens und Rechtschreibens aufweisen. In der Regel sind davon andere Bereiche (Mathematik, ...) nicht betroffen. 

Anders formuliert: Es gibt viele Personen mit Problemen im Bereich des Lesens und Rechtschreibens, allerdings deutlich weniger, die die “Bedingungen” erfüllen, welche sie zur Gruppe der Legastheniker hinzuzählt.
Im schulischen Bereich werden demzufolge Kinder von einer isolierten Lese- Rechtschreibschwäche ausgeschlossen, deren schulische Leistungen auch in anderen Bereichen schwach, bzw. schwächer sind. Dies hat jedoch nicht zur Folge, dass keine Förderung stattfinden sollte. Probleme - egal welcher Art - gilt es zu beheben. An dieser Stelle soll nur der Unterschied zwischen den Begriffen “Legasthenie” und “Lese- Rechtschreibschwäche” verdeutlicht werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Probleme im Bereich des Lesens und Rechtschreibens festzustellen. Hierzu wurden diverse Testverfahren entwickelt, die sich auch in der Praxis bewehrt haben. Verschiedene Testverfahren können in der Schule durchgeführt und ausgewertet werden. Legt man darüber hinaus Wert auf die Feststellung des Intelligenzquotienten, muss ein Psychologe aufgesucht werden, der dazu autorisiert ist, standardisierte Intelligenztests durchzuführen.

Durch diverse Testverfahren aber auch in der Praxis (Schule, ...) zeigen sich bestimmte Fehlerquellen, anhand derer man eine Fehlerhäufung feststellen kann. Ziel einer Therapie sollte es demnach sein an diesen Fehlerquellen anzusetzen und den Kindern Lernstrategien nahezulegen, mit denen sie eigenständig weiterüben können. Neben bloßem Lernen gilt es als auch, das Lernen zu lernen und Wege aufzuzeigen, die strukturiert an Problemen ansetzen.

Im Einzelfall und je nach gesetzlicher Grundlage kann für einen bestimmten Zeitraum hinweg ein Schonraum im Sinne einer differenzierten Notengebung bewirkt werden. Dies variiert von Bundesland zu Bundesland teilweise erheblich und muss im Einzelfall mit den jeweils zuständigen Personen besprochen werden. Vor dem Pauschalurteil, dass sich ein Notenschutz immer positiv auf die Psyche des Kindes auswirkt, soll an dieser Stelle gewarnt werden. Stets muss die individuelle Lage berücksichtigt und reflektiert werden.

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Webmaster: Dr. N. Gumpert     Letztes update dieser Seite: Mittwoch, 1. August 2007.